Zukunftsweisender Abschluss der Tarifverhandlungen in Deutschland

LSG und ver.di vereinbaren neues Vergütungssystem und flexible Arbeitszeitmodelle

September 9, 2005

Neu-Isenburg, 9. September 2005 – LSG und ver.di haben sich auf ein neues, geschäftsfeldspezifisches Vergütungssystem geeinigt. Es sieht weniger Gehaltsgruppen und -stufen für die 7.000 Beschäftigten in Deutschland und niedrigere Einstiegsgehälter für neue Mitarbeiter vor. Diese liegen in einer Bandbreite zwischen 20 bis 35 Prozent unter dem heutigen Niveau und leisten somit einen deutlichen Beitrag zur Kostenentlastung. In das neue System überführte Mitarbeiter erhalten eine Einmalzahlung.

Der Abschluss passt die Vergütung bei LSG Sky Chefs in Deutschland stufenweise an das marktübliche Niveau an und sichert durch signifikante Einsparungen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Bereits im ersten Jahr werden die Personalkosten bei der LSG in Deutschland um rund 10 Prozent sinken. Die Regelungen gelten ab 1. Oktober 2005.

Gleichzeitig wurden mehrere Instrumente vereinbart, um flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können, so zum Beispiel ein Pool von Mitarbeitern auf Abruf oder Jahresarbeitszeitkonten. Auch der 2003 vereinbarte Arbeitszeitkorridor für die LSG wird verlängert. Die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 40 Stunden ohne Lohnausgleich wird bis 2010 schrittweise auf 38 Stunden abgesenkt. Anschließend gilt der Lufthansa-Arbeitszeitkorridor.

LSG verzichtet bis Ende 2010 auf betriebsbedingte Kündigungen. Für die Dauer von drei Jahren werden zudem die Unternehmen LSG Deutschland, LSG Food & Non-food, LSG Catering Logistics und Inflight Management Solutions nicht mehrheitlich veräußert.
“Wir haben eine Lösung gefunden, die zukunftssichernd für unser Unternehmen wirkt, und gleichermaßen dem Wunsch der Mitarbeiter nach sicheren Arbeitsplätzen Rechnung trägt” kommentiert Andreas Heß, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der LSG Deutschland, den Abschluss.

Stefan Lauer, Lufthansa Konzernvorstand und Aufsichtsratvorsitzender der LSG Sky Chefs, sieht in dem Vertrag eine Weichenstellung für die Perspektive des Geschäftsfelds. “Auf der Basis des neuen Vergütungssystems haben wir eine realistische Chance, die LSG im schwierigen Catering-Umfeld zurück in eine auskömmliche Profitabilität zu führen.”

The LSG Group is the world’s leading provider of end-to-end onboard products and services for the travel industry. It possesses a strong portfolio of independent expert brands: LSG Sky Chefs (catering and hospitality, including lounges), Retail inMotion (onboard retail), SPIRIANT (onboard equipment) and Evertaste (convenience food). The LSG Group is headquartered in Neu-Isenburg, near Frankfurt, Germany. In 2017, its almost 35,000 employees achieved consolidated revenues of EUR 3.2 billion. Additionally, the LSG Group has a rich network of joint ventures and partnerships partners around the globe, employing more than 20,000 staff and generating non-consolidated revenues of EUR 1.3 billion. www.lsg-group.com